Know How

Tee

  • Inhaltsstoffe Schwarzer Tee

    Ätherische Öle: Verleihen dem Tee seinen spezifischen Duft und Aroma; stimulieren Geruchs- und Geschmacksnerven.

    Fluorid: Tee ist reich an Fluorid (schützt vor Karies).

    Koffein: Eine schwach stimulierende Substanz. Eine Tasse Tee enthält ca. 40mg Koffein. Im Vergleich dazu enthält eine Tasse Instantkaffee ca. 64mg, eine Tasse frisch gebrühten Kaffees bis zu 150mg Koffein.

    Mineralstoffe und Spurensubstanzen: Mangan, Magnesium Kalium, Zink, Theophyllin, Theobromin. Mangan ist wichtig für den Aufbau von Knochensubstanz. 5-6 Tassen Tee liefern 45% des täglichen Bedarfs. Tee ist reich an Kalium (wirkt positiv auf die Herztätigkeit sowie auf Muskeln und Nerven). 5-6 Tassen Tee liefern ca. ¾ des täglichen Bedarfs.

    Tannine (Gerbstoffe): Gehören zu den Flavonoiden und sind maßgeblich für den Geschmack des Tees verantwortlich. In höheren Konzentrationen (bei lang gezogenen Tees) führen sie zu einem bitteren und strengen Geschmack. Tannine im Tee wirken stabilisierend auf den Magen- und Darmtrakt. Zusätzlich entfalten die Tannine eine antioxidative Wirkung im Körper. Die kombinierte Wirkung von Tanninen und Koffein im Tee ist sanft anregend, aber nicht aufregend; geistige und körperliche Kräfte werden mobilisiert, Müdigkeit und Erschöpfungszustände werden verscheucht, ein wohliges und heiteres Befinden stellt sich ein.

    Theoflavin: Entsteht während des Fermentationsprozesses.

    Theorubigene: Ein sogenanntes komplexes Flavonoid, das ebenfalls bei der Fermentierung der Teeblätter zu schwarzem Tee entsteht.

    Vitamine: Spuren von Thiamin (B1), Riboflavin (B2), Vitamin B6. Dazu noch C, B1, B2, B5, B6, B7, B10, B12, E, P, K

  • Inhaltsstoffe Grüner Tee

    Aminosäuren: Sind wichtig für den Geschmack eines Grüntees. Der Anteil an Aminosäuren lässt sich beim Anbau gezielt erhöhen, indem man die Teepflanzen im Frühjahr beschattet.

    Catechine: Epigallocatechin (EGCG) stellt anteilmäßig mehr als die Hälfte aller in Tee enthaltenen Catechine dar. Seine oxidative Wirkung ist 20mal stärker als die von Vitamin C.

    Fluorid: Tee ist reich an Fluorid (schützt vor Karies).

    Koffein: Eine schwach stimulierende Substanz. Eine Tasse Tee enthält ca. 40mg Koffein. Im Vergleich dazu enthält eine Tasse Instantkaffee ca. 64mg, eine Tasse frisch gebrühten Kaffees bis zu 150mg Koffein.

    Mineralstoffe und Spurenelemente: Calcium, Kalium, Eisen, Natrium, Phosphor, Magnesium, Kupfer, Zink,

    Tannine (Gerbstoffe): Gehören zu den Flavonoiden und sind maßgeblich für den Geschmack des Tees verantwortlich. In höheren Konzentrationen (bei lang gezogenen Tees) führen sie zu einem bitteren und strengen Geschmack. Tannine im Tee wirken stabilisierend auf den Magen-Darmtrakt. Zusätzlich entfalten die Tannine eine antioxidative Wirkung im Körper. Die kombinierte Wirkung von Tanninen und Koffein im Tee ist sanft anregend, aber nicht aufregend; geistige und körperliche Kräfte werden mobilisiert, Müdigkeit und Erschöpfungszustände werden verscheucht, ein wohliges und heiteres Befinden stellt sich ein.

    Vitamine: Spuren von Thiamin (B1), Riboflavin (B2), Vitamin B6. Dazu noch C, B1, B2, B5, B6, B7, B10, B12, E, P, K

  • Abkürzungen Tee

    SFTGFOP: “Special Fine Tippy Golden Flowery Orange Pekoe”. Feinster Tee bezüglich Erntequalität, Pflückung und Sortierung. Gleichmäßig zarte Blätter. Nur die ersten beiden Blätter des Zweiges und Tippies (ungeöffnete Blattknospen).

    FTGFOP I: Hier fehlt nur das “S” im Vergleich zum oben erwähnten Tee. Immer noch eine absolute Spitzenqualität, weniger und kürzere Tippies. Das I (römisch eins) ist ein Code des Teehandels und gibt keine Auskunft über die Qualität des Tees.

    GFOP S. F. S.F. steht für “Second Flush”. Die zweite Pflückung bringt intensivere Tees als die erste (“First Flush”; F.F.).

    GBOP: Das “B” bedeutet “broken”. Die Blätter werden nach einer speziellen Methode zerkleinert. Broken-Tees sind dunkel, ergiebig und herb. Qulitätstees dieser Verarbeitung können durchaus erfreulich sein, Massentees schmecken recht herb.

    BOP: Auch hinter dieser unspektakulären Abkürzung für “Broken Orange Pekoe” können sich wunderbare Tees verbergen. Das Blatt ist gleichmäßig geschnitten, der Tee enthält viele Tippies.

    OP: “Orange Pekoe”. Leitet sich ab von “Oranje” (Holland) und Pekoe (chin.: “Weißes Haar”). Bekanntester Blattgrad. In Ceylon der Top-Blattgrad. Typisch: drahtige Blätter, wenig “Fleisch” zwischen den Rippen.

    Pekoe T.O.S.: Pekoe ist ein Kurzblatt-Tee von großer Ergiebigkeit, der nur in Ceylon produziert wird (durch Zerschneiden der OP-Blätter). T.O.S. bedeutet “Top of Season”. Wird von Heißenberger nur an einen Tee pro Region und Saison vergeben.

  • Fachausdrücke Tee

    Abgang: Wie beim Wein: Je länger der Geschmack am Gaumen bleibt, desto besser.

    Autumnal: Herbstpflückung in Darjeeling (August bis September). Tees von ganz besonderem Charakter: nussig, weich.

    Bio: Biologischer Anbau bedeutet das Verbot jeglicher chemischer Dünge- und Spritzmittel (Pestizide) und natürlich auch das Verbot jeglicher gentechnischer Manipulation.

    Blume: Zarte, duftige Nuancen in Geruch und teilweise Geschmack, die durch ätherische Öle hervorgerufen werden.

    Body: Die Kraft des Tees, die am Gaumen spürbar wird.

    Fair Trade: Ein weltweites Zertifizierungssystem und Qualitätssiegel, das Produzenten einen fairen Mindestpreis für ihre Produkte verspricht.

    Fermentation: Der Prozess, in dem aus grünen Teeblättern Schwarztee oder Oolong-Tee hergestellt wird. Die Teeblätter welken kontrolliert und werden anschließend gerollt, um die Zellwände aufzubrechen und ätherische Öle freizusetzen. Anschließend oxidieren die Blätter bei konstanten 30°C in feuchtwarmer Luft. Dabei verlieren die Blätter einen Großteil der enthaltenen Catechine, die zu Theaflavinen reagieren. Der Schwarztee verliert damit auch viele der gesundheitsfördernden Eigenschaften, die den Catechinen (im Grüntee) zugesprochen werden. Anschließend werden die Blätter getrocknet, um Inhaltstoffe und Geschmack zu konservieren.

    First Flush: Erste Pflückperiode. In Darjeeling etwa Februar, in Assam bereits im Jänner.

    Flugtee: Darunter verstand man in den 1980ern den ersten frischen Darjeeling First Flush der damals sensationell per Flugfracht zu horrenden Kosten nach Europa geflogen wurde. Heute kommen 35% aller Lieferungen aus Japan, Indien oder China per Flugzeug.

    Gerbstoffe: Jener Teil der Stoffe im Tee, die das pelzige Gefühl am Gaumen bewirken.

    Inbetween: Zwischenpflückung in Darjeeling. Preisgünstige Tees.

    Invoice: Pflückgang auf der Plantage. Reicht von der ersten Frühlingspflückung bis zur Herbst-Winter-Pflückung. Bis zu 400 jährlich, jede zu 5 bis 15 Kisten á 48 kg.

    Naturidentes Aroma: Sythetisch hergestellte Aromastoffe, die in ihrer chemischen Zusammensetzung mit in der Natur vorkommenden Aromen ident sind.

    Natürliches Aroma: Durch physikalische Trennverfahren aus natürlichen Rohstoffen gewonnene Aromen.

    Öko: Eine Weiterentwicklung der biologischen Landwirtschaft. Sämtliche ökologischen Ressourcen des Betriebes werden berücksichtigt. Nur Ressourcen aus der unmittelbaren Umgebung werden verwendet. Das bedeutet unter anderem, dass die Plantage ihre Düngemittel mittels Kompostierung sämtlicher Abfälle selbst herstellt.

    Second Flush: Sommerpflückung in Darjeeling und Assam. Kürzeste Periode. Beste Qualitäten.

    Tippy oder Tip: Die ungeöffnete, oberste Blattknospe.

  • Genuss-Tipps

    Wie Sie Tee mit allen Sinnen erleben können:

    1 - Schauen Sie aufs Blatt. Sie erkennen Blattgradierung und Verarbeitung, sowie, ob der Tee viel “Einwurf” hat (Stengel, Holz). Die Frische des Tees kann man eventuell an der Blattfarbe ablesen (blasse Blätter sind meistens alt).

    2 - Riechen Sie am trockenen Blatt. Sie nehmen das Aroma wahr – achten Sie auf die Intensität! – und können eventuell die Herkunft bestimmen. (Darjeelings etwa haben in trockenem Zustand ein Aroma wie frisches Heu, Assam riechen zart nach Karamell.

    3 - Was Sie in der Tasse erkennen können. Herkunftstypische Färbung (Assam-Tees sind dunkelbraun bis schwarz, Darjeelings hell- bis dunkelgolden, Ceylon-Tees rotgolden), Verarbeitung und Fermentierung (vollfermentierte Tees sind dunkler als halbtfermentierte).

    4 - Der Aufguss gibt Auskunft. Die aufgebrühten Teeblätter geben die beste Information über den Charakter des Tees. Man erkennt die Qualität der Pflückung und Verarbeitung (unverletzte Blätter), ob der Tee sortenrein ist, oder ob es sich um eine Mischung handelt. Im Geruch zeigen sich deutlich Aroma und Blume des Tees.

    5 - Der Geruch des aufgebrühten Tees. Das Aroma guter Tees sollte herkunftstypisch, kräftig und vielschichtig sein. Das typische Darjeeling-Aroma: frische, lebendige, intensive Blume, spritzig-liebliches Aroma.

    6 - Der Geschmack. Verteilen Sie den Tee ein paar Sekunden lang über die ganze Zunge. Sie schmecken die Kraft (den Body) des Tees sowie die Ausprägung der Gerbstoffe.

    7 - Der Abgang. Je länger, desto besser. Im Abgang ist auch die Reinheit eines Tees zu spüren (unerwünscht sind untypische Nuancen).

Kaffee

  • Inhaltsstoffe

    Aromen / Wasserlösliche Öle: Die Aromastoffe sind im Rohkaffee nicht vorhanden und werden erst beim Rösten gebildet. Dann liegt der Anteil bei etwa 0,1%, was den Kaffee zu einem der aromatischsten Lebensmittel macht. Bisher sind im Röstkaffee über 800 flüchtige Verbindungen entdeckt worden, nach wie vor sind hunderte Stoffe unbekannt. Bis heute ist es nicht gelungen, Kaffeearoma künstlich zu erzeugen.

    Eiweißstoffe / Proteine: Im Rohkaffee liegt der Proteinanteil noch bei ca 11 %, beim Röstprozess werden diese fast zur Gänze abgebaut oder in andere Verbindungen umgebaut. Dabei entstehen viele für den Kaffee typischen Aromastoffe.

    Fettstoffe / Lipide: Kaffeebohnen enthalten Kaffeeöle und Fettsäuren, wobei der Anteil in der Sorte Arabica höher ist als in der Sorte Robusta. Die Fettstoffe sind größtenteils wasserunlöslich, daher sind sie im Filterkaffee kaum vorhanden. Im Gegensatz zum Espresso, wo sie als “Crema” in Erscheinung treten.

    Koffein: Eine schwach stimulierende Substanz. Eine Tasse Tee enthält ca. 40mg Koffein. Im Vergleich dazu enthält eine Tasse Instantkaffee ca. 64mg, eine Tasse frisch gebrühten Kaffees bis zu 150mg Koffein. Der Koffeingehalt ändert sich durch das Rösten so gut wie gar nicht.

    Kohlehydrate: Einerseits wasserunlösliche und –lösliche Polysaccharide, andererseits Zucker wie Saccharose oder Glukose. Mit steigendem Röstgrad verschwinden die Zuckerstoffe fast vollständig. Die wasserunlöslichen Polysaccharide aus den Zellwänden der Kaffeebohne bilden den Kaffeesatz.

    Mineralien: Weil Kaffee ein Naturprodukt ist, unterliegt der Mineralgehalt starken Schwankungen. Anbaugebiet, Boden und die Düngung können Einfluss darauf haben. Generell wird ein Anteil von etwa 4% Mineralstoffen im Rohkaffee angenommen, davon gehen 90% in das Getränk über. Zu nennen sind Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor.

    Niacin: Ein Vitamin, das durch den Abbau des Alkaloids Trigonellin beim Rösten entsteht. Eine Tasse Kaffee deckt etwa ein Zehntel des Tagesbedarfs eines Erwachsenen an Niacin ab.

  • Abkürzungen Kaffee

    CR - “Full City Roast”: Wir rösten unseren Kaffee je Charge 15-20 Minuten. Die Rösttrommel wird auf bis zu 235° erhitzt, bis die Kaffeebohnen am Höhepunkt ihrer Entwicklung angelangt sind. Danach werden alle Abzüge der Rösttrommel für einige Sekunden geschlossen und die Kaffeebohnen "schmoren" in ihrem eigenen Aroma. Durch den Röstvorgang verlieren die Kaffeebohnen bis zu 20% ihres Gewichtes. Nach der HEISSENBERGER CR Röstmethode gerösteter Kaffee schmeckt daher einzigartig voll, mit rundem Body und eleganter Säure.

    LR - “Light Roast”: Der Röstvorgang ist der gleiche wie bei der CR-Röstung, nur kommen die Kaffeebohnen einige Sekunden früher aus der Rösttrommel und erhalten so eine etwas hellere Farbe. Der Geschmack ist milder und zarter als bei allen anderen Röstgraden.

    IR - “Italian Roast”: Der Röstvorgang ist der gleiche wie bei der CR-Röstung, nur bleiben die Kaffeebohnen einige Sekunden länger in der Rösttrommel und erhalten so eine etwas dunklere Schokofarbe und einen intensiveren, rassigen Geschmack.

    “French Roast”: Dieser Röstgrad erforderte vom Röstmeister die größte Konzentration, jahrelange Erfahrung und viel Können. In der Fachsprache der Röster wird der dunkelste Röstgrad der Kaffeebohnen als French Roast bezeichnet. Nur wenige Sekunden entscheiden, ob die Kaffeebohnen den Übergang vom Italian Roast zum French Roast in Top Qualität halten können. Das einzigartig intensive Aroma und der zart-bittere, würzige Geschmack durch die French Roast-Methode eignen sich besonders für die hohe Kunst der Espresso-Zubereitung!

  • Fachausdrücke Kaffee

    Flatbean: Flachbohne. Typische Kaffeebohne mit zwei Kaffeesamen. Zur Unterscheidung: Die Peaberry Bohne hat nur einen Kaffeesamen.

    Peaberry: Die Peaberry Bohne ist eigentlich ein “Fehler” der Natur. Die klassische Flachbohne besteht aus zwei Kaffeesamen, die Peaberry besteht nur aus einem Kaffeesamen. Peaberry Bohnen sind im Body wesentlich intensiver, fruchtiger und auch säurehaltiger. Die Bohne muss einen Tick dunkler geröstet werden, dadurch entfaltet sie ihren einzigartigen Geschmack.

    Arabica: Pflanzenart aus der Gattung Kaffee. Stammt ursprünglich aus Äthiopien. Gilt als die edelste Kaffeebohne.

    Robusta: Pflanzenart aus der Gattung Kaffee. Weniger empfindlich als Arabica-Kaffee. Robusta-Kaffee schmeckt erdig bis holzig und hat einen fast doppelt so hohen Koffeingehalt wie Arabica. Wird oft Espressomischungen beigefügt, um ein intensiveres Aroma zu erhalten.

    entpulpen: Das Herauslösen der Kaffeebohne aus dem Fruchtfleisch der Kaffeekirsche.

    Kaffeekirsche: Die Frucht des Kaffeestrauchs sind die Kaffeekirschen, die gehören zur Familie der Steinfrüchte gehören. Die Frucht schmeckt süß, hat aber nur wenig Fruchtfleisch. Darunter liegt der Samen der Frucht, die Kaffeebohne.

    Kopi Luwak: Kaffee-Spezialität der Inseln Sumatra, Java und Sulawesi. Das Beuteltier “Luwak”, das zur Familie der Zibetkatzen gehört, frisst die reifsten, dunkelroten Kaffeekirschen und scheidet die Kaffeebohnen aus, die durch die unverdauliche Pergamenthaut geschützt sind. Die Enzyme im Magen der Tiere sorgen für eine spezielle Fermentierung des Kaffees, die ihm sein einzigartiges Aroma verleiht: Sahnig, mit einem Hauch Passionsfrucht, langem Abgang, elegant erdiger Note und perfekt balancierte, dezente Säure.

FAQs

  • Was unterschiedet grünen von schwarzem Tee?

    Der Schwarztee wird wie der Grüntee aus frischen grünen Blättern hergestellt, die dann einer Fermentation unterzogen werden. Beim Grüntee wird die Fermentation komplett verhindert, zB mittels Trocknen an der Sonne, Kochen und Trocknen mit Wäme, Erhitzen in Metallpfannen über Feuer oder Dämpfen. Ein Oolong ist ein halbfermentierter Tee.

  • Was sind die gesundheitliche Vorteile von grünem Tee?
    • erhöht die Konzentration
    • wirkt antidepressiv
    • lindert Magen- und Darmprobleme
    • senkt den Blutcholesterinspiegel
    • senkt den Blutzuckerspiegel bei Diabetes
    • beugt Arteriosklerose vor
    • entzündungshemmend
    • wirkt antibakteriell
    • virushemmend
    • normalisert die Schilddrüsenfunktion
    • antirheumatisch
    • unterstützt die Leberfunktion
    • karieshemmend
    • wirkt der Bildung von Nieren- und Gallensteinen entgegen
    • verbessert die Durchblutung der Herzkranzgefäße
    • harntreibend und entgiftend
    • wirkt als antioxidans
    • wirkt gegen Übersäuerung
  • Wie kann ich die anregende Wirkung des Tees beeinflussen?

    Koffein löst sich schnell im Wasser, nach einer Ziehzeit von etwa zwei Minuten ist fast das ganze Koffein gelöst, nicht aber die Gerbstoffe im Tee. Wenn der Tee länger zieht, werden auch die Gerbstoffe gelöst, die die Aufnahme des Koffeins im Magen und Darm teilweise verhindern oder zumindest verzögern. Ein länger angesetzter Aufguss ist daher zwar im Aroma kräftiger, das Koffein wirkt aber schwächer oder verzögert.

    Die Konzentration des Koffeins kann reduziert werden, indem man das Teekraut mit heißem Wasser übergießt, nach einer halben Minute wieder abseit und dann den Tee erneut aufgießt.

  • Grüner Tee ...

  • Warum hat Heissenberger nur eine begrenzte Auswahl an Bio Fair Trade Tees & Kaffees?

    Fair Trade Tee: Bis heute gibt es am Tee-Markt keine Top-Qualitäten mit Fair Trade Siegel zu kaufen, sondern lediglich Tee aus besonders wenig entwickelten Ländern Afrikas, wie z.B. Tanzania oder Mozambique. Diese Tees werden zwar nach Fair Trade-Richtlinien produziert, die Qualität entspricht aber nicht unseren Vorstellungen.

    Fair Trade Kaffee: Das Angebot an Fair Trade- und Bio-Kaffees ist schon am Weltmarkt relativ klein, daraus haben wir die beste Qualität ausgewählt. Nur acht Produzenten weltweit liefern hochwertige Ernten. Dementsprechend klein ist das Sortiment aus diesem Segment.

    Für uns von HEISSENBERGER stand von Beginn an die Qualität unserer Produkte an oberster Stelle. Nur die besten Ernten von den besten Fincas und Plantagen kommen als Produzenten und Lieferanten in Frage. Siegel und Zertifizierungen stehen bei unserer Auswahl nur an zweiter Stelle. Das hat folgende Gründe:

    1) Gerade im Kaffeesegment werden die Fincas großteils von Familien bewirtschaftet, die nur über wenig Kapital verfügen. Diese Produzenten konnten sich teure Kunstdünger und Pestizide nicht leisten und haben somit immer schon nach ursprünglichen, nachhaltigen Methoden ohne jede chemische Hilfsmittel produziert. Heute nennt man diese Methoden „alternativ“.

    2) Die kommende Generation an Kaffeebauern und Teemeistern setzen mittlerweile auf absolute Top-Qualitäten und erzielen – bedingt durch teilweise alternative Veränderungen im Anbau-Herstellung – aussergewöhnliche Spitzenernten. Dadurch erzielen die Produzenten auch zufriedenstellende, teilweise extrem hohe Preise für Iher landwirtschaftlichen Produkte. Sie wollen und müssen sich durch die bekannt bürokratischen Regeln von Fair Trade und Bio nicht einschränken lassen.

    3) Die extrem ausufernden Dokumentationen für die Zertifizierungen sind heute vielen Familienbetrieben zu mühsam. Sie als Produzenten und wir als Kunden wissen ohnehin, dass hier mit Top-Qualitäten gehandelt wird.

    HEISSENBERGER ist autorisierter und zertifizierter Partner von Fair Trade Österreich und der Österreichischen Bio-Zertifizierungsstelle SGS. Sämtliche mit “bio” ausgezeichneten Tees und Kaffees werden ausschließlich von ebenso nach EU-Gesetz autorisierten Kontrollstellen weltweit im Ursprung kontrolliert und überprüft.

  • Was heißt "bio" oder "öko"?

    Biologischer Anbau bedeutet das Verbot jeglicher chemischer Dünge- und Spritzmittel (Pestizide) und natürlich auch das Verbot jeglicher gentechnischer Manipulation.

    Ökologischer Anbau ist eine wesentliche Weiterentwicklung der biologischen Landwirtschaft. Dabei werden sämtliche ökologischen Ressourcen des Betriebes in einem geschlossenen Kreislauf integriert und berücksichtigt. Nur Ressourcen aus der unmittelbaren Umgebung werden verwendet. Das bedeutet unter anderem, dass die Finca ihre Düngemittel selbst herstellt – mittels Kompostierung sämtlicher Abfälle, die im Produktionsprozess anfallen. Von der Pulpe der Kaffeeproduktion bis zum Unkraut auf dem Feld, Zuckerrohr, Bananenblätter, Schweinemist – alles wird wiederverwendet.

    Sowohl im Bio- als auch im Öko-Anbau erfolgt die Pflückung ausschließlich von Hand.

  • Was heißt "konventioneller Anbau"?

    Aus wirtschaftlichen Gründen müssen die Plantagen möglichst effizient und kostengünstig geführt werden. Um die Produktion hoch zu halten, müssen eventuelle Ernteausfälle durch Schädlinge oder Pflanzenkrankheiten mit chemischen Mitteln bekämpft werden. Aber auch hier gilt, dass selbstverständlich nur von der EU freigegebenen Hilfsmittel verwendet werden. Und auch nur innerhalb von der EU vorgegebenen Höchstgrenzen. Die Pflückung erfolgt oft mit maschineller Hilfe.

  • Was heißt "Fair Trade"?

    Unter “Fair Trade” versteht man ein weltweites Zertifizierungssystem und Qualitätssiegel, das Produzenten einen fairen Mindestpreis für ihre Produkte verspricht. Ziel des Systems ist es, Kleinbauern und ihren Familien, sowie Plantagenarbeitern ein sicheres und faires Einkommen zu ermöglichen.

  • Wie wirkt Koffein?

    Koffein erlebt derzeit eine wahre Renaissance. Denn Kaffee hilft nicht nur gegen Schlappheit, Merkstörungen und Konzentrationsschwäche. Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen regt Koffein auch das Wachstum der Gehirnzellen an und verbessert auf diese Weise die Gedächtnisleistung. Starke Wirkung zeigt Koffein auch bei Ausdauersportlern. Durch die Substanz wird nachweislich die Ermüdung der Muskeln hinausgezögert, und außerdem gewinnt man aus den Fettsäuren mehr Energie.

  • Moringa Oleifera - Der Wunderbaum

    Der Moringa-Baum stammt aus Indien und ist dort seit etwa 5000 Jahren bekannt. Fast ebenso lang kennen die Menschen die gesundheitsfördernde Wirkung des Baumes und fast aller seiner Bestandteile.

    So können die Blätter roh, gekocht oder getrocknet und gemahlen verzehrt werden, die Blüten werden als Salat gegessen, die Sprossen werden als Gewürz verwendet und aus den Samen gewinnt man hochwertige Öle. Zudem reichen nur 0,2 Gramm gemahlene Samen aus, um einen Liter Trinkwasser aufzubereiten. Die Samen verbinden sich mit Bakterien und Schwebstoffen und sinken zu Boden – zurück bleibt sauberes Wasser.

    Uns interessieren aber die Inhaltsstoffe der Blätter, die wir für den Moringa-Tee verwenden, und die diesen Tee zu einem wahren Wundermittel machen.

    Sie enthalten unter anderem

    • sieben mal mehr Vitamin C als Orangen
    • zur Stärkung des Immunsystems
    • vier mal mehr Vitamin A als Karotten
    • wichtig für ein gutes Sehvermögen
    • vier mal mehr Calcium als Milch
    • wichtig für gesunde Zähne und Knochen
    • mehr Eisen als Spinat
    • wichtig für die Sauerstoffversorgung der Zellen
    • die Vitamine B2, B3, B5, B6, B7, B 12, D 3 und E
    • Magnesium – fördert die Durchblutung
    • Kalium – unterstützt den Stoffwechsel
    • Zink – wirkt entzündungshemmend
    • 18 von 20 essentiellen Aminosäuren
    • und 46 Antioxidantien, die uns vor freien Radikalen schützen

      Kein Wunder also, dass der Moringa-Baum als das mit Abstand nährstoffreichste Gewächs gilt, das bisher bekannt ist. Hoffnung für eine ganze Region Diesen Nährstoffreichtum macht sich auch ein Hilfsprojekt in der südafrikanischen Provinz Limpopo zunutze, dort werden Kinder aus armen Familien mit Moringa-Pulver versorgt. Mit erstaunlichen Ergebnissen: Die typischen Zeichen der Mangelerährung wie etwa aufgeblähte Bäuche verschwanden innerhalb von Wochen. Der Moringa-Baum hat das Leben der Menschen dort nachhaltig verändert.

      (Quelle: Wiener Zeitung vom 1.2.2012 *)